Breitling
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Swiss watch manufacturer
Short time measure as the main accent
Léon Breitling, the son of German parents who, looking for work, were migrated to Switzerland, was fascinated by the idea of short time measure already during his watchmaking apprenticeship. At the age of only 24 years, in 1884 he manufactures the first counter chronograph on his own in Saint-Imier. The founding of the Breitling brand is accordingly dated to this year. In 1892 the move to the watchmaker town La Chaux-de-Fonds is performed. Here, in the newly built production facility G. Léon Breitling S.A., Montbrillant Watch Factory one specializes first on pocket chronographs.
Wristwatch and board chronographs for pilots
When Léon Breitling dies in 1914 with only 54 years, the manufactory passes on to his son Gaston Breitling. This, in the wake of the then newly emerging development of aviation, begins to be interested in aeronautics and starts reflections on how to construct watches suitable to this application. From 1914 on watches with chronographs are manufactured for sporting and military purposes, and in 1915 Gaston Breitling produces the first chronograph with central seconds hand and 30-minute counter. With this bracelet tool he enables aircraft pilots to perform time measurements and other calculations during flight. In 1923 Breitling developes the first chronograph pusher; previously the start and the resetting of the short time measure still was performed with the crown.
Gaston Breitling stirbt am 30. Juli 1927. Erst 1932 kann Willy, sein einziger Sohn, die Firmenleitung übernehmen. Er setzt die Innovationstätigkeit seines Vorgängers fort. Schon 1930 hatte die Firma ca. 40 verschiedene Chronographen-Modelle anbieten können. Die Erfindung des zweiten Chronographendrückers im Jahre 1934 untermauert die Vorrangstellung der Firma. Im Jahre 1936 bringt Willy Breitling einen berühmt gewordenen Bordchronographen für Flugzeuge auf den Markt, der später von über 30 Luftfahrtgesellschaften verwendet wird, und beliefert seither die Royal Airforce mit Borduhren für ihre Flugzeuge.
The classic Chronomat and Navitimer
1942 Breitling presents the model Chronomat, a chronograph with slide rule and manual winding, der bei den amerikanischen Streitkräften (US Army Air Force) offiziell eingeführt wird. Der Name vereinigt übrigens "Chronograph" mit "Mathematik" (nicht "Automat"!), in Anspielung auf die with the watch möglichen Berechnungen.
Das neben dem Chronomat bekannteste Modell der Firma ist der 1952 entwickelte "Navitimer" mit eingebautem Rechenschieber, von dem 1986 eine Neuauflage auf den Markt gebracht wird. Dieser Armbandchronograph kann durch seine Möglichkeit, eine korrekte Flugüberwachung zu realisieren, ein Bordinstrument ersetzen. Mit seiner Hilfe lassen sich Zeitmessung, Geschwindigkeitsberechnung sowie die Messung des Treibstoffverbrauchs durchführen. Der Navitimer wird zur offiziellen Fliegeruhr der Pilotenvereinigung AOPA auserkoren, deren Logo die ersten Modelle ziert.
Im Jahr 1962 entwickelt Breitling die Cosmonaute, die der Astronaut Scott Carpenter bei seiner Weltraummission with the Kapsel Aurora 7 am 24. Mai 1962 trägt. This watch verfügt über ein 24-Stunden-Zifferblatt.
Das automatische Chronographenkaliber 11 "Chronomatic"
Im Jahr 1965 hatten sich die Schweizer Firmen G. Leon Breitling S.A. in Geneva, Heuer-Leonidas S.A. in Biel und Dubois Dépraz S.A. in Le Lieu zu einem geheimen Projekt zusammengetan, um gemeinsam den ersten Chronographen mit automatischem Aufzug der Welt auf den Markt zu bringen. Die Firma Buren S.A. in Büren an der Aare hatte den Auftrag, das automatische movement zu entwickeln; Dubois Dépraz lieferte dazu, komplett auf einer Platine montiert, den Chronographen-Mechanismus. Am 3. März 1969 stellen sie gleichzeitig in Geneva, New York, Hongkong und Beirut ihr Produkt unter dem Namen "Chronomatic" vor, bei dem das Federhaus der watch mittels einer exzentrischen Schwungmasse aufgezogen wird (Microrotor). Aufgrund der Werkkonstruktion befindet sich die Krone links.
Aber bereits am 10. Januar desselben Jahres war ihnen die Firma Zenith/Movado zuvorgekommen, indem sie ihre eigene Entwicklung eines automatischen chronograph movement, genannt "El Primero", also "der Erste", der Weltöffentlichkeit präsentiert hatte. Während das Caliber "Chronomatic" nur 19.800 Halbschwingungen macht, schlägt der Konkurrent "El Primero" mit für damalige Verhältnisse ungewöhnlichen 36,000 Halbschwingungen. Beide Entwicklungen markieren, jede für sich, Spitzenleistungen der Swiss watchmakerkunst.
Neubeginn unter Ernest Schneider
Im Zuge der Quarzkrise, die aufgrund des rapiden Preisverfalls zu einem Aussterben der mechanical watches führt, bringt Breitling Ende der 70er Jahre noch einige Modelle mit Quarzwerk heraus, aber dann ereilt auch diese Marke, wie die meisten ihrer Konkurrenten, das jähe Schicksal: Sie gerät in akute finanzelle Bedrängnis. Unvermeidbare Konsequenz ist der Ausverkauf der letzten Bestände an eigenen Werken sowie Original- und Fertigungszubehör. Die Produktion muß eingestellt werden. Wenige Wochen später, im Mai 1979, stirbt Willy Breitling.
Der Industrielle Ernest Schneider, selbst ein begeisterter Pilot, kauft die Markenrechte und läßt das alte Firmenprogramm sportlicher Armbandchronographen wieder aufleben. Sitz der am 30. November 1982 amtlich registrierten neuen "Breitling Montres S.A." ist nun Grenchen.
Beständiger Erfolg unter Führung von Ernest Schneider seit den 80ern
Die Marke Breitling erlebt im Zuge der Renaissance der mechanical watch einen rasanten Wiederaufstieg. Daran beteiligt ist vor allem das 1984 vorgestellte Leader-Modell Chronomat, das mit seinem neuem Design und seiner auffallenden Erscheinung großen Anklang unter den Käufern findet. Dieser Chronograph mit automatischem Aufzug wurde für die italienische Fliegerstaffel "Frecce Tricolori" entwickelt und widersteht Beschleunigungen von bis zu 20 G. Die markanten Pilotenuhren treffen beim Publikum auf beste Resonanz, und Breitling positioniert sich in diesem Marktsegment als watch manufacturer der Stunde. Klarzustellen wäre noch, daß der Chronomat mit seinem Vorgänger von 1942 nichts als nur den Namen gemeinsam hat. Die damalige watch ähnelte sowohl mit ihrem Aussehen als auch ihrem integrierten Rechenschieber eher dem Modell Navitimer.
Mit der Emergency präsentiert das Unternehmen 1995 als Weltneuheit eine außergewöhnliche Expeditionsuhr, die im Ernstfall Leben retten kann. Es handelt sich dabei um eine Quarzuhr mit eingebautem Minisender, der auf der Frequenz 121.5 MHz Notrufsignale abstrahlen kann.
Der hohe Bekanntheitsgrad der Firma wird dadurch noch gesteigert, daß das Unternehmen als Hauptsponsor der ersten Nonstop-Ballonfahrt um die Erde auftritt: Der Ballon Orbiter 3 des Schweizers Bertrand Piccard und des Briten Brian Jones erscheint with the unübersehbaren Schriftzug "Breitling" fast drei Wochen lang in allen Nachrichten, bevor der Flug nach einer Zeit von genau 19 Tagen, 21 hours und 47 Minuten am 21. März 1999 erfolgreich abgeschlossen wird.
2000 bezieht Breitling in Grenchen ein neues Hauptquartier. Nach Übernahme von Kelek, einem renommierten Spezialisten für complications, wird dessen Fachkompetenz in den 2002 eröffneten Betrieb Breitling Chronométrie eingebracht, der in La Chaux-de-Fonds beheimatet ist.
Zum 50. Jahrestag der ersten Modellpräsentation wird 2002 das Jubiläumsmodell Navitimer 50th Anniversary lanciert, das, wie inzwischen sämtliche watches von Breitling (auch einschließlich aller elektronischen watch movements!), von der COSC als Chronometer geprüft und zertifiziert ist. Dadurch ist Breitling seit 1999 der erste und einzige watch manufacturer der Welt, der sämtliche Zeitmesser als Chronometer zertifizieren läßt.
Eine weitere bekannte Uhrenreihe des Herstellers trägt den Namen "Montbrillant", in Anlehnung an die Rue Montbrillant als Sitz der Breitling-Fabrik in La Chaux-de-Fonds. Das Sondermodell Montbrillant 1903 erscheint 2003 als Hommage an den historischen Flug der Gebrüder Wright, der genau hundert Jahre vorher, am 17. Dezember 1903, die Geburtsstunde der Fliegerei markiert hatte. Weitere bekannte Modelle sind Montbrillant Datora und Montbrillant Olympus.
Breitling for Bentley
Anläßlich einer Kooperation with the Luxus-Fahrzeughersteller Bentley lanciert Breitling die Modellserie Breitling for Bentley, ca. 2004 beginnend with the Modell Breitling for Bentley Le Mans, dem bis dato größten im Hause gefertigten Chronographen. Die Reihe wird nach und nach erweitert und enthält Modelle wie Breitling for Bentley Flying B, Flying B Chronograph oder Flying B No. 3, bei denen das Kunststück gelingt, das noble Flair der Automobile auf die watches kongenial zu übertragen — etwa indem Designformen aufgegriffen oder Original-Bentley-Lackfarben als Zifferblattfarben verwendet werden.
Fünf Modell-Linien
Heute siedelt Breitling sämtliche Modelle in vier lines an:
- Navitimer — with the Modellreihen Navitimer und Montbrillant.
- Windrider — with the bekannten Modell Chronomat und seinen zahlreichen Verwandten; von den Navitimer-Modellen abgesehen befinden sich hier die pilot's watches der Marke.
- Aeromarine — with the dive watches, darunter die bekannten Modelle Avenger, Colt und SuperOcean.
- Professional — kleinere Serie mit professionell ausgerichteten Modellen, u.a. with the Expeditionsuhr Emergency und dem Chronograph Skyracer.
- Breitling for Bentley — (siehe oben).
Literature
- Breitling. Die Geschichte einer großen Uhrenmarke. 1884 bis heute; Author: Benno Richter; ISBN 3766711350
- Musees d'Horlogerie, la Chaux-de-Fonds, le Locle; ISBN 3908184320
- [[Wristwatches wristwatches - Design Technik Geschichte]]; Author: Lisa Wehrmann; ISBN 3899852540
- Das ZEITGEFÜHL-Uhrenbuch; Author: Gerd-Lothar Reschke; ISBN 3-938607-61-0
Address
Breitling SA
P.O. Box 1132
CH-2540 Grenchen
Tel. +41 32 654 54 54
Fax. +41 32 654 54 01

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